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Kanzlerkandidat Franz-Josef Strauß

Für die Bundestagswahl 1980 schlägt Oppositionsführer Helmut Kohl anfangs den Niedersachsen Ernst Albrecht als Kanzlerkandidaten der Unions-Parteien vor. Dies -1könnte … ein raffinierter, fast machiavellischer Schachzug gewesen sein“, vermutet die britische Journalistin Patricia Clough. Die CSU, und damit Franz-Josef Strauß schäumten vor Wut. Strauß forderte die Kanzler-Kandidatur für sich – und verlor.

Franz Josef Strauß mit Tochter Monika

Franz Josef Strauß mit Tochter Monika

Am 5.Oktober 1980 erreichte die CDU/CSU mit 44,5 Prozent das schlechteste Wahlergebnis seit 1949. Was wohl auch der „Männerfreundschaft“ zu CDU-Chef Helmut Kohl zu verdanken war, denn die Landesverbände der CDU legten sich bei den Wahlkampfveranstaltungen nicht wirklich ins Zeug. Vergessen war nicht, dass Strauß die CDU bei der Durchsetzung seiner Kanditatur mit der Spaltung der Union erpresst hatte. Hier war die Möglichkeit für die CDU-Spitze den bayrischen Kontrahenten nach der Wahl endlich los zu werden, wie ein Kohl-Vertrauter dem Spiegel (Ausgabe 21/1980, Seite 22) steckte. Helmut Schmidt blieb Kanzler, und Helmut Kohl hatte im unions-internen Machtkampf Strauß aus-manövriert.

Quellen:
-1: Patricia Clough: Helmut Kohl – Ein Porträt der Macht; 1998, dtv, Seite 81